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Kunst aus Afrika - Themen der Künstler            
... eine Ausstellung im Staatlichen Museum für Völkerkunde München

Unter den großen Afrika-Sammlungen Europas nimmt die Sammlung des Staatlichen Museums für Völkerkunde München mit ihren 30.000 Objekten einen bedeutenden Platz ein. Daher ist es besonders erfreulich, dass hier nach 5 Jahren Schließung des Museums wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten seit Dezember 1999 wieder 230 Objekte afrikanischer Kunst gezeigt werden.
 
Im Vordergrund stehen plastische Arbeiten wie Masken und Figuren, aber auch die Dekorationskunst der Frauen. Die aus dem 16. bis 20. Jahrhundert stammenden Werke sind thematisch geordnet und zeigen Themen wie Einzel- und Paarfiguren, Skulpturen der Knaben- und Mädcheninitiation, Tiere und Mischwesen und Dekorkunst. Hinter den Kunstwerken offenbaren sich die Lebenswelten der Menschen Afrikas. In der Ausstellung wir der große Formenreichtum sichtbar, in den Traditionstreue und Wandlungsfähigkeit einander harmonisch ergänzen. Besonders deutlich wird dies durch Werke einzelner herausragender Künstler, die eine individuelle Handschrift entwickelten.

Die ältesten Stücke des Museums gehen auf die Kuriositäten- und Wunderkammer der bayerischen Herzüge zurück, welche mit ihren Objekten den Grundstock des Völkerkundemuseums bildeten. Forschungsreisende, Ingenieure, Missionare und Kolonialbeamte erweiterten v.a. im 19. Jahrhundert mit großem Sammlerfleiß die Bestände des Museums.

Ausstellungen außereuropäischer Kunst haben im Völkerkundemuseum eine lange Tradition. Bereits 1926 wurden mit dem Einzug in das Gebäude in der Maximilianstraße Objekte künstlerisch präsentiert. diese Verknüpfung von Ästhetik und Information war für ihre Zeit richtungsweisend und manche Werke afrikanischer Künstler dienten modernen europäischen Künstlern als Inspirationsquelle.


So haben Kandinsky und Macke in ihrem bahnbrechenden Werk "Der blaue Reiter" eine Kameruner Holzschniterei aus den Beständen des Museums aufgenommen. auch wurde bereits seit der Entstehung eines internationalen Kunstmarktes für Afrika in Paris (bei Ratton, Guillaume und Brummer) sowie in London (Oldman) Erwerbungen gemacht. Einige dieser gezielten Ankäufe sind Glanzstücken der Afrika-Abteilung.

Zu den Höhepunkten der Münchener Ausstellung gehören der wohl einmalige Komplex der Fang- und Kota-Reliquiare, Zauberfiguren vom unteren Kongo (Bembe, Kongo; Luluwa, Vili), Ahnenfiguren der Lumba und Tabwa, in denen v.a. die Frauen geehrt werden, meisterhaft gegossene Benin-Bronzen, sowie großartige Werke der Gebrauchskunst der Guro und der Baule. Von großer Bedeutung sind auch die Yoruba-Skulpturen, da hier vielfach Künstler namentlich benannt und somit aus der üblichen Anonymität herausgehoben werden. Zu den ältesten erhaltenen Exemplaren zählt der Raphia-Plüsch aus Kongo (18. Jh.) Weitere Textilarbeiten, die von Frauen kunstvoll und arbeitsaufwendig dekoriert wurden, schließen die Ausstellung ab.

Zur Ausstellung ist im Prestel Verlag ein Katalog von Frau Dr. Maria Kecskesi, der ehemaligen Leiterin der Afrika-Ausstellung, erschienen. "Kunst aus Afrika. Museum für Völkerkunde München." dokumentiert alle Exponate. Sie wurden von Swantje Autrum-Mulzer neu fotografiert und Frau Dr. Kecskesi kommentiert.
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Statue einer Schwangeren, Kamerun
mehrfigurige Kultplastik njom, Kamerun
verschiedene Figuren, Kamerun und Mosambik
handbemaltes Tuch bogolafini, Mali
Wahrsager, magische Figur, Kongo
zweiköpfige magische Figur, Kongo
zwei Verandaposten, Meiser Olowe aus Ise, Nigeria
Grabskulptur Elefant, Nigeria
verschiedene Masken, Kamerun
verschiedene Masken, Kamerun und Gabun
Maske mit Kopfschmuck, Kongo
Rindermaske,  Typ dugn#be, Giunea Bissau
Raphiaplüsch, 18. Jh. , Kongo
indigogefärbtes Tuch mit Ornamenten, Kamerun
Spinnenorakel
Fotografien: Barbara Schirpke
 

Anschrift:
Maximilianstraße 42, D-80538 München
Tel.: +49-89-2101 36 - 0

Öffnungszeiten des Museums:
Di - So 9.30 - 17.15 Uhr

Wissenschaftlicher Leiter, Auskunft:
Dr. Stefan Eisenhofer, Tel. 089-2101 3638

Öffentliche Verkehrsmittel:
U4, U5: Lehel; S-Bahn: Isartor; Tram 17, 19: Max Denkmal

 

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