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21.05.13 19:30-20:15 |
Naturparadiese Afrikas (2/5) Die Virunga-Kette arte Das aus sieben Vulkanen bestehende Virunga-Gebirge ist Teil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und zählt zu den schönsten Naturschauplätzen Afrikas. Auf den dicht bewaldeten Vulkanhängen, deren höchster Gipfel 4.500 Meter erreicht, leben Schimpansen und andere Affenarten, darunter der Berggorilla. Trotz ihrer imposanten Körpergröße von 1,40 bis zwei Meter sind die Berggorillas äußerst gesellige und friedfertige Tiere. Die polygamen Sippen werden jeweils von einem "Silberrücken", ein männlicher Gorilla ab dem 12. Lebensjahr, angeführt und beschützt. Pro Tag vertilgt jedes Tier an die 25 Kilogramm Pflanzennahrung. |
22.05.13 16:30-17:15 |
Madagaskar - Du Schöne sat 500 Kilometer von Afrika entfernt und seit Millionen von Jahren vom Festland getrennt, hat sich auf Madagaskar eine einzigartige Fauna und Flora entwickelt, wie es sie nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Die Dokumentation nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise über die gesamte Insel, die von den extremen Dornwäldern im Südwesten mit ihren mächtigen Affenbrotbäumen, den Baobabs, über die Bergwelt im Zentrum mit ihren kostbaren Orchideenwiesen, bis hin zu den regenreichen Urwäldern im Nordosten führt. |
22.05.13 17:15-18:00 |
Afrikas neuer Ozean sat Die Natur verändert sich normalerweise unmerklich, ein Menschenleben reicht meist nicht aus, um die Veränderung an Flussläufen, Gebirgen oder Schluchten zu bemerken. Doch in der Afar-Senke in Nordostafrika öffneten sich Hunderte Spalten im Boden, und der Wüstenboden sank bis zu 100 Meter ab. Schritt für Schritt entsteht hier ein neuer Ozean. Die Seismologin Cindy Ebinger und ihr Forscherteam untersuchen, wie es zu dieser erstaunlichen Entwicklung kommen konnte. Die Dokumentation "Afrikas neuer Ozean" begleitet das Forscherteam. |
22.05.13 19:30-20:15 |
Naturparadiese Afrikas (3/5) Der Turkana-See arte Der fast 300 Kilometer lange Turkana-See, früher Rudolfsee genannt, liegt im Großen Afrikanischen Grabenbruch und ist mit über 6.000 Quadratkilometern das weltweit größte Gewässer in einem Wüstengebiet. Anrainer sind Kenia und Äthiopien. Sein türkisblaues Wasser steht im Kontrast zum ihn umgebenden roten Vulkangestein. Die hier herrschenden, extremen Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius und die unablässigen Wüstenwinde verlangen Menschen und Tieren, zum Beispiel den über 10.000 am Seeufer lebenden Krokodilen, ausgeklügelte Überlebensstrategien ab. |
22.05.13 20:20-21:50 |
Verschollen am Kap (1/2) sat Fernsehfilm Deutschland 2011
In Südafrika kippt bei einem Unfall ein Chemielaster in einen See, doch eine neutrale Wasseranalyse soll verhindert werden. Dann wird die junge Berlinerin Karla, die für eine humanitäre Hilfsorganisation in Südafrika arbeitet, entführt. Was hat ihr Vater, erfolgreicher Manager eines internationalen Wasser- und Energiekonzerns, mit den Geschehnissen zu tun? Karlas Mutter, die nach Südafrika gereist ist, um ihre Tochter zu besuchen, muss sich fragen, ob sie ihrem Mann noch trauen kann. Währenddessen wird eine junge Frauenleiche am Strand von Kapstadt angespült. |
22.05.13 21:50-23:20 |
Verschollen am Kap (2/2) sat Fernsehfilm Deutschland 2011
Nachdem die junge Berlinerin Karla, die für eine humanitäre Hilfsorganisation in Südafrika arbeitet, entführt wurde, folgt ihr Vater, Claas Lohmann, seiner Frau Judith, um ihr bei der Suche nach Karla zu helfen und beizustehen. Karla wird von ihren Entführern gefoltert, damit sie das Versteck einer gestohlenen Wasserprobe vom vergifteten See verrät. Die Leiche ihrer Freundin Betty vom Kinderhilfsprojekt ist am Strand von Kapstadt gefunden worden. Als Judith auf Belege für Claas' Verwicklung in den Giftunfall stößt, kann sie seinen Unschuldsbeteuerungen nicht mehr glauben. |
22.05.13 23:20 |
Ohne Wasser kein Leben sat Ohne Wasser kann niemand überleben: kein Mensch, kein Tier, keine Pflanze. Nirgends - auf der ganzen Welt nicht. In diesem Special erzählen fünf Korrespondenten von ARD und ZDF aus mehreren Kontinenten Geschichten über das Lebenselixier Wasser. Da geht es zum einen um Wasser als politisches Druckmittel: Israel zum Beispiel verweigert den Palästinensern im Gaza-Streifen den Zugang zum Wasser, während viele Israelis ihre Felder mit Sprinkleranlagen bewässern oder aufwändige Gartenlagen und Swimmingpools unterhalten.
Während der palästinensischen Bevölkerung pro Person täglich knapp 70 Liter Wasser zu Verfügung stehen, sind es in Israel mehr als 300 Liter. In einigen ländlichen palästinensischen Gegenden müssen die Menschen sogar mit kaum mehr als 20 Litern am Tag überleben.
Afrika kämpft seit Jahren mit zunehmender Trockenheit. Das führt auch zu sozialen Spannungen. So toben in Kenia, um den Turkana-See herum, Stammeskriege wegen der extrem knappen Wasserressourcen. Denn in dieser Halbwüste können nur die Nomaden überleben, die mit ihren Herden von einer Wasserstelle zur anderen ziehen. Rinder werden gegen Kalashnikovs getauscht und mit denen wiederum die wenigen Wasserstellen bewacht. Es ist ein Kampf ums Überleben… |
23.05.13 00:35 |
Schlaglicht. Goldrausch - Einem Skandal auf der Spur SWR Er ist 37 Jahre alt, wirkt äußerst zuvorkommend, elegant. "Er hatte auf jede Frage eine Antwort", sagen die einen, "wie ein Betrüger schaut er nicht aus", die anderen. Und doch ist es geschehen. Arthur Hartl, ein Finanzdienstleister aus Mannheim, versprach seinen Kunden Renditen bis zu 60 Prozent im Jahr mit Goldanlagen und erzählte ihnen eine schöne Geschichte. Er besitze eine Goldmine im westafrikanischen Sierra Leone, fabulierte er und zeigte zum Beweis sein Buch. |
23.05.13 16:30-16:45 |
Namibia - Arche Noah Afrikas sat "Etosha" haben die Ovambo die Salzpfanne im Norden von Namibia getauft, was "großer weißer Platz" bedeutet. Viele Tiere nehmen weite Wanderungen auf sich, um nach Etosha zu kommen, denn in regenreichen Jahren sammelt sich Wasser in der Senke. Das genügt, um ein paar Dutzend Wasserlöcher zu speisen. In Etosha leben mehr als 100 Säugetier- und fast 400 Vogelarten. Damit ist es eines der wichtigsten Naturschutzgebiete des afrikanischen Kontinents. Weiter geht es durch die Hügel des Damaralands, zwischen Etosha und der Hauptstadt Windhoek. Im Tal von Twyfelfontein haben Archäologen Spuren früher Jäger und Sammler entdeckt. |
23.05.13 17:30-17:45 |
Die Felsgravuren von Twyfelfontein sat Auf den Felsbildern in Twyfelfontein in Namibia ist ein Elefant abgebildet. Doch welche Bedeutung hatten der Elefant und all die anderen Tiere für die Buschmänner, die sie in riesige Sandsteinblöcke schlugen? Archäologen rätseln noch immer über den Sinn der größten Sammlung von Felsgravuren in Afrika. Die ältesten der 2.500 Felsgravuren sind 5.000 Jahre alt. Die erst zu Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckten Zeichnungen sind eine archäologische Sensation und wurden als erster Schatz in Namibia in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. |
23.05.13 19:30-20:15 |
Naturparadiese Afrikas (4/5) Die wilde Küste Südafrikas arte Ausgedehntes Grünland, sanfte Hügel und steile Dünen, undurchdringliche Wälder, zerklüftete Schluchten, lange Strände und tiefe Trichtermündungen bilden die großartige Kulisse der 300 Kilometer langen Landschaft an der Küste Südafrikas, die in mehr als 160 Millionen Jahren von mächtigen Wellen geschliffen und zerklüftet wurde. Das Zusammentreffen von Land und Meer brachte eine für die relativ geringe Fläche - sie umfasst 0,5 Prozent des afrikanischen Kontinents - extrem vielfältige Flora hervor. So kommen hier fast 20 Prozent der afrikanischen Pflanzenarten vor. |
24.05.13 08:55-09:50 |
China ante Portas (1/2) arte Bei seiner ausgedehnten Reise über drei Kontinente untersucht der BBC- Journalist Justin Rowlatt den wachsenden Einfluss chinesischer Unternehmen in der Welt. Und er fragt sich, wie die Welt aussehen wird, wenn China die Wirtschaftsmacht USA überflügelt haben wird.
Im ersten Teil der zweiteiligen Dokumentation von Filmemacher Robin Barnwell reist der erfahrene BBC-Journalist Justin Rowlatt durch Südafrika, um über das massive Engagement chinesischer Investoren und deren großen Einfluss auf die Entwicklung des afrikanischen Kontinents zu berichten.
Während viele Menschen - vor allem in westlichen Ländern - Afrika in erster Linie mit Armut und Rückständigkeit in Verbindung bringen, sieht China dort unbegrenzte wirtschaftliche Möglichkeiten. Auf seiner Fahrt von Angola nach Tansania trifft Justin Rowlatt unter anderem tapfere chinesische Pioniere, die Tausende von Kilometern für eine Unternehmensgründung zurücklegen. |
24.05.13 18:15-18:45 |
Felsen des Glaubens EinsPlus Die "Weltreise" erkundet die schroffe Region Tigray im äußersten Norden Äthiopiens. Bereits in der Spätantike bestand hier ein bedeutender Staat, von dem die weltberühmten Stelen von Aksum zeugen. Im Mittelalter wurden in der überwältigenden Berglandschaft von Gheralta verborgene Kirchen in den Fels geschlagen, deren Besuch bis heute Schwindelfreiheit voraussetzt.
Das wehrhafte Tigray war auch Schauplatz einer der bedeutsamsten Schlachten auf afrikanischem Boden: In Adwa ging anno 1896 ein italienisches Expeditionskorps zugrunde. Dass Äthiopien dadurch ein unabhängiges Kaiserreich mitten im kolonialen Afrika blieb, wird bis heute alljährlich am 2. März gefeiert. |
24.05.13 19:30-20:15 |
Naturparadiese Afrikas (5/5) Der Regenwald im Kongobecken arte Nach dem Amazonasgebiet beherbergt das Kongobecken die zweitgrößten zusammenhängenden Regenwälder der Welt. Die mehr als zwei Millionen Quadratkilometer große Waldfläche erstreckt sich über die sechs Staaten Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, die Demokratische Republik Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Dieser Regenwald ist das artenreichste Wildgebiet Afrikas und ein Paradies für Gorillas, Schimpansen, Zwergbüffel, Bongos und Waldelefanten. Seit Tausenden Jahren leben die Bayaka-Pygmäen in dieser Region und haben beim Jagen, Ernten und Fischen außerordentliche Fertigkeiten entwickelt. |
24.05.13 20:15-21:00 |
Schlaglicht. Goldrausch - Einem Skandal auf der Spur tagesschau24 Er ist 37 Jahre alt, wirkt äußerst zuvorkommend, elegant. "Er hatte auf jede Frage eine Antwort", sagen die einen, "wie ein Betrüger schaut er nicht aus", die anderen. Und doch ist es geschehen. Arthur Hartl, ein Finanzdienstleister aus Mannheim, versprach seinen Kunden Renditen bis zu 60 Prozent im Jahr mit Goldanlagen und erzählte ihnen eine schöne Geschichte. Er besitze eine Goldmine im westafrikanischen Sierra Leone, fabulierte er und zeigte zum Beweis sein Buch. |
24.05.13 20:15-21:45 |
24 Milchkühe und kein Mann. Spielfilm Deutschland 2013 ARD Die Bäuerin Elli ist keine Frau, die leicht aufgibt. Deshalb ist sie nach dem überraschenden Tod ihres Mannes fest entschlossen, ihren Hof trotz hoher Verschuldung und gegen den Rat ihrer erwachsenen Kinder weiter zu bewirtschaften. Zugleich träumt sie nach 25 Jahren Ehe, die vor allem aus Arbeit bestanden, endlich von der großen Liebe. Über eine Partneragentur lernt sie den sympathischen und bodenständigen Raymond aus Simbabwe kennen. Bei beiden funkt es auf Anhieb, doch vor allem bei den Männern im Dorf stößt der Afrikaner auf Misstrauen und Vorurteile. Gegen alle Widerstände ist Elli bereit, für ihr Glück zu kämpfen. Dann aber wird Raymond bei der Ausländerbehörde denunziert.
Geschickt unterfüttert Regisseur Thomas Kronthaler in „24 Milchkühe und kein Mann" eine humorvoll-romantische Geschichte mit ernsteren Tönen. |
25.05.13 06:45-07:45 |
Unbekannte Schätze westafrikanischer Kunst. Masken und Skulpturen der Dogon arte Seine Suche nach traditioneller Kunst an entlegenen Orten der Welt führt Griff Rhys Jones nach Westafrika. Antike Schnitzereien aus der Dogon-Region können auf Auktionen in Europa und Amerika Millionen einbringen. Aber wie weiß man, ob ein Kunstwerk 'authentisch' ist?
Regie: Griff Rhys Jones, Harry Hook
Seine Suche nach traditioneller Kunst an entlegenen Orten der Welt führt Griff Rhys Jones nach Westafrika. Antike Schnitzereien aus der Dogon-Region können auf Auktionen in Europa und Amerika Millionen einbringen. Aber wie weiß man, ob ein Kunstwerk "authentisch" ist, und werden solche Werke heute noch hergestellt? Gibt es so etwas wie "unverfälschte" afrikanische Kunst überhaupt, und hat es sie jemals gegeben? |
25.05.13 11:30-12:00 |
Felsen des Glaubens EinsPlus Die "Weltreise" erkundet die schroffe Region Tigray im äußersten Norden Äthiopiens. Bereits in der Spätantike bestand hier ein bedeutender Staat, von dem die weltberühmten Stelen von Aksum zeugen. Im Mittelalter wurden in der überwältigenden Berglandschaft von Gheralta verborgene Kirchen in den Fels geschlagen, deren Besuch bis heute Schwindelfreiheit voraussetzt.
Das wehrhafte Tigray war auch Schauplatz einer der bedeutsamsten Schlachten auf afrikanischem Boden: In Adwa ging anno 1896 ein italienisches Expeditionskorps zugrunde. Dass Äthiopien dadurch ein unabhängiges Kaiserreich mitten im kolonialen Afrika blieb, wird bis heute alljährlich am 2. März gefeiert. |
25.05.13 11:55-13:25 |
Tarzan, der Affenmensch rbb Der Affenmensch Tarzan entführt die junge Engländerin Jane, die mit ihrem Vater in den afrikanischen Dschungel gekommen ist, um nach einem sagenumwobenen Elfenbeinschatz zu suchen. Nach dem ersten Schrecken freundet sie sich mit dem zunächst sprachlosen Wilden an und verliebt sich in ihn. Legendäre Verfilmung mit Johhny Weissmuller. |
25.05.13 13:40-15:10 |
Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika EinsFestival Amerika, 1949. Im Klima des Kalten Krieges reist Albert Schweitzer (Jeroen Krabbé) nach New York, um Spendengelder für seine Lepraklinik im afrikanischen Gabun zu sammeln. Seine Ethik der 'Ehrfurcht vor dem Leben' und sein humanistisches Engagement haben ihn zu diesem Zeitpunkt bereits weltberühmt gemacht, doch selbst das kann ihn nicht vor Bespitzelungen durch den US-Geheimdienst schützen. Der Grund: die enge Freundschaft zu Albert Einstein (Armin Rhode), der wegen seines kritischen Geistes und seiner Opposition gegen die Atombombe als Kommunist verschrien ist. |
25.05.13 14:30-15:15 |
Naturparadiese Afrikas (1/5) Äthiopien - Land der Extreme arte Ein verstecktes Paradies mit Savannen und Wüsten, mit verschneiten Berggipfeln und fruchtbaren Hochebenen, mit zerklüfteten Canyons und Vulkanlandschaften, das weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenarten beheimatet - Äthiopien ist ein Land der Extreme. Die Wurzeln der hier lebenden Ethnien reichen weit in die Vergangenheit zurück. Äthiopien gilt als die Wiege der Menschheit, von frühen Besiedlungen zeugen die drei bis vier Millionen Jahre alten Hominiden-Spuren. Allerdings waren die Siedlungsgebiete immer auf enge Räume begrenzt, so dass sich auch eine Vielfalt von Säugetier- und Vogelarten ungestört entwickeln konnte. |
25.05.13 15:15-16:00 |
Naturparadiese Afrikas (2/5) Die Virunga-Kette arte Das aus sieben Vulkanen bestehende Virunga-Gebirge ist Teil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und zählt zu den schönsten Naturschauplätzen Afrikas. Auf den dicht bewaldeten Vulkanhängen, deren höchster Gipfel 4.500 Meter erreicht, leben Schimpansen und andere Affenarten, darunter der Berggorilla. Trotz ihrer imposanten Körpergröße von 1,40 bis zwei Meter sind die Berggorillas äußerst gesellige und friedfertige Tiere. Die polygamen Sippen werden jeweils von einem "Silberrücken", ein männlicher Gorilla ab dem 12. Lebensjahr, angeführt und beschützt. Pro Tag vertilgt jedes Tier an die 25 Kilogramm Pflanzennahrung. |
25.05.13 16:00-16:45 |
Naturparadiese Afrikas (3/5) Der Turkana-See arte Der fast 300 Kilometer lange Turkana-See, früher Rudolfsee genannt, liegt im Großen Afrikanischen Grabenbruch und ist mit über 6.000 Quadratkilometern das weltweit größte Gewässer in einem Wüstengebiet. Anrainer sind Kenia und Äthiopien. Sein türkisblaues Wasser steht im Kontrast zum ihn umgebenden roten Vulkangestein. Die hier herrschenden, extremen Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius und die unablässigen Wüstenwinde verlangen Menschen und Tieren, zum Beispiel den über 10.000 am Seeufer lebenden Krokodilen, ausgeklügelte Überlebensstrategien ab. |
25.05.13 16:15-17:45 |
Sehnsucht nach Afrika sat Frankreich 1977 Black and White in Colour
Vier Monate nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs erfährt die Besatzung von Fort Coulais in Französisch-Äquatorialafrika vom Beginn der Feindseligkeiten. Vom Besitzer des Kolonialwarenladens angestachelt, lässt sich Sergeant Bosselet zu einer Aktion gegen den benachbarten deutschen Stützpunkt hinreißen, der von nur drei Soldaten besetzt ist. Aber die "Feinde", mit denen man bisher in schöner Eintracht lebte, wehren sich. Dieser Kleinkrieg nimmt daraufhin eine absurde Wendung. |
25.05.13 20:15-21:45 |
Stürme in Afrika. Spielfilm Deutschland 2009 ARD Eva Färber erfährt von ihrer in Südafrika lebenden Schwester Hanna, dass ihr Vater schwer erkrankt ist. Sofort bucht sie den nächsten Flug. Als sie noch schnell ihrem Mann Paul Bescheid geben will, findet sie heraus, dass dieser sie betrügt. In Afrika angekommen, gerät Eva mit dem raubeinigen, aber charmanten Ranger Alex aneinander. Aus den Reibereien entwickelt sich bald eine stürmische Affäre, die Eva vor schwerwiegende Entscheidungen stellt - zumal Paul ihr nachreist und um sie kämpft.
Dennis Satin inszenierte diese fesselnde Afrika-Romanze mit Katja Flint, Markus Knüfken, Aglaia Szyszkowitz und August Zirner in den Hauptrollen. |
26.05.13 08:30-09:00 |
Felsen des Glaubens EinsPlus Die "Weltreise" erkundet die schroffe Region Tigray im äußersten Norden Äthiopiens. Bereits in der Spätantike bestand hier ein bedeutender Staat, von dem die weltberühmten Stelen von Aksum zeugen. Im Mittelalter wurden in der überwältigenden Berglandschaft von Gheralta verborgene Kirchen in den Fels geschlagen, deren Besuch bis heute Schwindelfreiheit voraussetzt.
Das wehrhafte Tigray war auch Schauplatz einer der bedeutsamsten Schlachten auf afrikanischem Boden: In Adwa ging anno 1896 ein italienisches Expeditionskorps zugrunde. Dass Äthiopien dadurch ein unabhängiges Kaiserreich mitten im kolonialen Afrika blieb, wird bis heute alljährlich am 2. März gefeiert. |
26.05.13 10:15-11:00 |
Naturparadiese Afrikas (4/5) Die wilde Küste Südafrikas arte Ausgedehntes Grünland, sanfte Hügel und steile Dünen, undurchdringliche Wälder, zerklüftete Schluchten, lange Strände und tiefe Trichtermündungen bilden die großartige Kulisse der 300 Kilometer langen Landschaft an der Küste Südafrikas, die in mehr als 160 Millionen Jahren von mächtigen Wellen geschliffen und zerklüftet wurde. Das Zusammentreffen von Land und Meer brachte eine für die relativ geringe Fläche - sie umfasst 0,5 Prozent des afrikanischen Kontinents - extrem vielfältige Flora hervor. So kommen hier fast 20 Prozent der afrikanischen Pflanzenarten vor. |
26.05.13 11:00-11:45 |
Naturparadiese Afrikas (5/5) Der Regenwald im Kongobecken arte Nach dem Amazonasgebiet beherbergt das Kongobecken die zweitgrößten zusammenhängenden Regenwälder der Welt. Die mehr als zwei Millionen Quadratkilometer große Waldfläche erstreckt sich über die sechs Staaten Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, die Demokratische Republik Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Dieser Regenwald ist das artenreichste Wildgebiet Afrikas und ein Paradies für Gorillas, Schimpansen, Zwergbüffel, Bongos und Waldelefanten. Seit Tausenden Jahren leben die Bayaka-Pygmäen in dieser Region und haben beim Jagen, Ernten und Fischen außerordentliche Fertigkeiten entwickelt. |
26.05.13 11:25-12:55 |
Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika EinsFestival Amerika, 1949. Im Klima des Kalten Krieges reist Albert Schweitzer (Jeroen Krabbé) nach New York, um Spendengelder für seine Lepraklinik im afrikanischen Gabun zu sammeln. Seine Ethik der 'Ehrfurcht vor dem Leben' und sein humanistisches Engagement haben ihn zu diesem Zeitpunkt bereits weltberühmt gemacht, doch selbst das kann ihn nicht vor Bespitzelungen durch den US-Geheimdienst schützen. Der Grund: die enge Freundschaft zu Albert Einstein (Armin Rhode), der wegen seines kritischen Geistes und seiner Opposition gegen die Atombombe als Kommunist verschrien ist. |
26.05.13 20:15-21:00 |
Rift Valley - Der große Graben (1/3) Im Paradies der Tiere arte Das Rift Valley ist kein Tal, sondern ein Landstrich, geschaffen von den Kräften der Erde und dem Mahlwerk der kontinentalen Platten. Der große Graben hat das heutige Bild des Planeten Erde nachhaltig geprägt: Vor 40 Millionen Jahren kollidierte die mächtige afrikanische Platte mit Europa. Arabien trennte sich von Afrika ab, im Lauf von Jahrmillionen öffnete sich eine Lücke und machte Platz für das Rote Meer. Unter dem Kontinent sammelten sich in Ostafrika gleichzeitig gewaltige Lavamassen und wölbten das Land auf. Durch den Druck bildeten sich Risse, Magma trat aus und floss wie ein Meer aus Feuer über das Land. |
26.05.13 21:00-21:45 |
Rift Valley - Der große Graben (2/3) Von Sodaseen und Binnenmeeren arte Das afrikanische Rift Valley ist respekteinflößend: Es ist mehr als 6.000 Kilometer lang und reicht vom Jordan-Tal über das Rote Meer, das Hochland Äthiopiens und Ostafrika bis Mosambik. Zwischen den Vulkanketten des östlichen Rift Valleys und den Bergen im Westen liegen kaum 500 Kilometer Luftlinie. Doch der östliche und der westliche Teil könnten kaum unterschiedlicher sein. Denn der Osten des Rift Valleys liegt im Regenschatten der Berge. Die Trockenzeit dort ist lang und hart. Entsprechend karg ist die Landschaft. |
30.05.13 06:00-06:45 |
Mama Afrika - Wiege der Menschheit Phoenix Dokumentation. |
30.05.13 13:10-14:00 |
Idjwi - Afrikas vergessene Insel arte Reportage von Vincent Munié Frankreich/Deutschland 2008, ARTE, HD Die Insel Idjwi liegt mitten im Kiwusee, zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo. Obwohl seit Jahren von Krieg und Leid umgeben, blieben die Inselbewohner von Gewalt verschont. Und Idjwi wurde zu einem Zufluchtsort für Zehntausende. Deshalb begreifen die Menschen auf Idjwi den Frieden als höchstes Gut. |
30.05.13 17:05-17:35 |
Martina Kömpel - Meisterköchin in Afrika WDR Martina Kömpel ist ein Phänomen. Als erste Deutsche wird sie Meisterköchin an der berühmtesten Kochschule der Welt, der Pariser "École Ferrandi", lernt die Küchengeheimnisse des 5-Sterne-Hotels Ritz kennen und macht sich bald darauf in Paris selbständig. Seitdem bekocht sie die Pariser Diplomatie und wird weltweit in Botschaftskreisen eingeladen, die deutsche Küche im Ausland zu vertreten. Nun wagt sie sich in Afrika auf schwieriges Terrain: Mitten in der Altstadt der marokkanischen Metropole Casablanca eröffnet sie ein Top-Restaurant. Gleichzeitig bekocht sie weiter ihre anspruchsvollen Kunden in Paris und führt so ein Leben zwischen den Welten. Die Reportage bietet Einblicke hinter die Kulissen der internationalen Diplomatie und verrät raffinierte Rezepte der Meisterköchin. |
30.05.13 17:30 |
CHARITY GALA. BAKOTA Better World Festival A-5023 Odeion Salzburg, Waldorfstraße 13 Begrüßung: BGM Helmut Mödlhammer
Moderation: Fritz Egger
„Schwarzfahrer“ Kurzfilm – Das Kino Salzburger Filmkulturzentrum
Afroeuropäische Modenschau
Street Art & Orientalischer Tanz
Traditionelle westafrikanische Musik mit Mori Dioubate (Guinea) & Friends
Afroasiatisches Buffet
Party, DJ
mehr Info im Web |
30.05.13 18:55-19:45 |
Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann SWR Dieser Mann ist nicht zu übersehen: Ein schwarzer Riese in weißem Talar - der katholische Pfarrer Dr. Felix Kubola. Er stellt sich einer großen Herausforderung: Aufgewachsen im Kongo - nun Dorfpfarrer in Spraitbach im Schwäbischen Wald. Der 55-Jährige hat Humor: Mit dem Spruch "Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann" gewinnt er die Herzen der Kinder leicht, aber wie nehmen die Erwachsenen den Mann aus Afrika auf? Der Film begleitet Felix Kubola auf seinem Weg zwischen den Kulturen, auf seinem Weg zu den Herzen der Menschen: Im Schwäbischen Wald wie in seiner Heimat, dem Dorf Phalanga-Ndenga im Westkongo. |
30.05.13 22:30-23:20 |
Malaria - Endlich ein Impfstoff? arte Jährlich sterben fast eine Million Menschen an Malaria. Besonders bei Kindern verläuft die Krankheit oft tödlich. Wissenschaftler arbeiten seit langem an der Entwicklung eines Impfstoffes. Das Präparat "RTS,S" erzielte bei Tests in Afrika gute Ergebnisse und scheint kurz vor der Marktzulassung zu stehen. Konkurrierende Forscherteams prophezeien jedoch, dass das für den Impfstoff verwendete Antigen früher oder später seine Wirkung verlieren wird. |
31.05.13 16:05-16:35 |
Auf blanken Gleisen durchs Nildelta sat Ägypten ist bekannt für seine Altertümer. Das Land in Nordostafrika hat aber auch die älteste Eisenbahnstrecke des Kontinents. Die Bahn zwischen Alexandria und Kairo wurde in Teilstücken 1854 eröffnet. Sie führt durch das Nildelta, den bevölkerungsreichsten Teil Ägyptens. |
31.05.13 18:15-18:45 |
Pias soziales Jahr. Ein Schwabenmädel in Uganda SWR Gerade hat Pia ihr Abitur gemacht. Vor dem Studium macht die gläubige Katholikin ein soziales Jahr in Zentralafrika. In Uganda hat sich die 19-Jährige beim Missionswerk "Vision for Africa" angemeldet. Das Dorf "Land of hope" hat die Österreicherin Maria Prean aufgebaut. Sie gibt jungen Menschen die Gelegenheit, mit Waisen zu arbeiten, Kindergärten mit den afrikanischen Erzieherinnen zu betreuen oder die Lehrerinnen in den Primärschulen zu entlasten. Außerdem gibt es ein Internat und Berufsschulen, die immer jemand gebrauchen können, um die vielen AIDS-Waisen oder Straßenkinder ein Stück im Leben zu begleiten. |
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